Bauhaus und die Bergstraße

 Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm für die Bergstrasse 

Aus Anlass des 100jährigen Jubiläums des Bauhaus ist für den Herbst 2019 ein Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm für die Bergstrasse geplant. Im Jahr 1919 wurde in Weimar das Staatliche Bauhaus gegründet, aus dem sich später eine weltberühmte Architektur- und Kunstschule entwickelte. Das Bauhaus war Ausdruck und Vorreiter einer international ausstrahlenden Bewegung der Moderne, die noch heute Architektur, Kunst und Design maßgeblich beeinflusst. Aus Anlass des 100jährigen Jubiläums plant die Stadt Zwingenberg in Kooperation mit der Sparkassen-Kulturstiftung für die Bergstraße und der Sparkasse Bensheim im Herbst 2019 ein umfangreiches Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm, das sich um eine dreimonatige künstlerische Lichtinstallation an dem denkmalgeschützten Industriegebäude der ehemaligen Fissan-Werke in Zwingenberg gruppiert.

Das Programm

Hierfür konnte die in Ober-Ramstadt lebende Lichtkünstlerin Helga Griffiths gewonnen werden, die seit über 20 Jahren nicht nur mit dem Medium Licht, sondern vor allem an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Kunst arbeitet. Begleitet werden die Lichtinstallationen durch verschiedene Veranstaltungen unter dem Titel „Die Bergstraße und das Bauhaus“. 
An drei Wochenenden, jeweils in den Monaten September, Oktober und November wird die Lichtinstallation an der Fassade der BRAIN AG präsentiert, sichtbar für Besucher und Passanten. Ergänzt wird die Lichtkunst von musikalischen Events, Architekturgesprächen und Kunstausstellungen auf dem unternehmenseigenen Campus sowie an weiteren Orten in Zwingenberg.

 

Der Austragungsort

Der Baukomplex der Fissan-Werke ist für die südhessische Region von besonderer Bedeutung, da er in Südhessen als einziger Industriebau die damals moderne Architektur des Bauhauses reflektiert. Das Gebäude wurde 1934/1934 errichtet, zu einer Zeit also, zu der das Staatliche Bauhaus, das zunächst von Weimar nach Dessau und von dort nach Berlin verlegt wurde, von den Nationalsozialisten bereits verboten worden war. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude, das mit seiner modernen Architektur für den Aufbruch stand, von der amerikanischen Besatzung genutzt.

Heute ist das Kulturdenkmal, das aus geschichtlichen, künstlerischen und wissenschaftlichen Gründen unter Schutz gestellt wurde, Sitz der Firma BRAIN, einem Biotechnologieunternehmen. Das Unternehmen hat das Gebäude detailgetreu revitalisiert und selbst bei der Laborausstattung Ideen des Bauhauses gestalterisch umgesetzt. Die Bauhaustradition äußert sich  nicht nur in der Architektur, sondern im Unternehmen werden interdisziplinäres Arbeiten und die Vernetzung von Lehre, Forschung und Industrie bewusst gepflegt.

Bildnachweis:
© BRAIN AG (Gebäude)
© Thiemo Roth (Artisten)

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