Diagnose Mittelstand

Die Studie "Diagnose Mittelstand" ist eine der umfassendsten Analysen mittelständischer Unternehmen in Deutschland. Für die Erstellung werden rund 300.000 Firmenbilanzen ausgewertet.

Beratung und Finanzierung der KMUs

Die Sorgen der kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland sind – nach gut eineinhalb Jahren Corona-Pandemie – wieder die alten: Fachkräftemangel und Bürokratie. Das zeigt die „Diagnose Mittelstand“ des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV). Bei der Frage nach Risiken für die weitere erfolgreiche Entwicklung wird Personal- und Fachkräftemangel an erster und die Belastung durch Bürokratie (jeweils rund 98 Prozent) an zweiter Stelle genannt. Die Corona-Pandemie (84 Prozent) folgt erst nach der CO2-Besteuerung (90 Prozent) auf Platz 4 der Hauptsorgen.

„Mit den Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie haben sich mittlerweile viele Mittelständler arrangiert – auch mithilfe ihrer Finanzierungspartner. Sparkassen und Landesbanken stehen bereit, ihre Firmenkunden auch auf dem Weg aus der Krise zu unterstützen. Die wichtigsten Faktoren für eine schnelle wirtschaftliche Erholung sind allerdings Planungssicherheit und gut ausgebildete Fachkräfte, da ist die Politik gefordert“, so DSGV-Präsident Helmut Schleweis.

Für die „Diagnose Mittelstand“ wurden im August und September 2021 insgesamt 291 Firmenkundenberater der Sparkassen deutschlandweit befragt. Aus der Vielzahl der regelmäßigen Gespräche mit ihren KMU-Kunden können die Firmenkundenberater die wirtschaftliche Lage, Stimmung und Pläne ihrer mehr als zwei Millionen gewerblichen Kunden in ganz Deutschland fachlich fundiert und hochaktuell einschätzen.

 

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Säulen der „Diagnose Mittelstand“

Bilanzdatenanalyse
Auswertung umfangreicher Sammlungen von Bilanzen der Sparkassen-Firmenkunden

Expertenbefragung
Einschätzung der Sparkassen-Kundenbetreuer zur aktuellen Geschäftslage mittelständischer Unternehmen