Ich bin eine Leseratte

Sparkassen-Kulturstiftung unterstützt das Freizeit-Leseprojekt für Schüler der 3. bis 6. Klasse

Seit 2008 führt die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen gemeinsam mit der Hessischen Leseförderung und den Landesfachstellen für Bibliotheken in Thüringen und Hessen das Freizeit-Leseprojekt „Ich bin eine Leseratte“ für Schüler der 3. bis 6. Klasse durch.

Die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen verbindet mit der Durchführung dieses Projektes gleich zwei ihrer Förderschwerpunkte miteinander: Die Stärkung von Bibliotheken und die Vermittlung kultureller Werte an Kinder. Das Projekt soll Kinder nicht nur zum Lesen von spannenden Büchern animieren, sondern auch dazu, den eigenen „literarischen Kritikerverstand“ zu entwickeln und sich auch kreativ-künstlerisch mit dem Lesestoff auseinanderzusetzen.


Wie wird man eine Leseratte?

Lesen macht nur dann richtig Spaß, wenn dahinter kein schulischer Druck steht: Damit möglichst viele Kinder an dem Projekt teilnehmen und sich als richtige „Leseratten“ erweisen können, gibt es von jedem Buchtitel in den Bibliotheken ausreichend Exemplare. Alle interessierten jungen Leserinnen und Leser sind aufgerufen, in die teilnehmende Bücherei zu kommen, sich zunächst eins der Bücher auszusuchen und ein Mitmachheft mit Fragebögen zu sichern. Nicht alle sechs Bücher müssen gelesen werden, aber eine richtige „Leseratte“ sollte schon drei bis vier schaffen. Zeit ist schließlich bis zu den Herbstferien. 

Im Anschluss an das Projekt – also nach den Herbstferien – ist die junge Leserschaft aufgefordert, den Lesestoff in einem Heft zu bewerten und in Form von Zeichnungen auf Papier zu bringen. Für besonders eifrige „Leseratten“ lobt die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen Preise aus: zu gewinnen gibt es Buchgutscheine, mit denen individuelle Buchwünsche in der nächsten Buchhandlung erfüllt werden können. Zum Abschluss des Projektes werden alle Schülerinnen und Schüler, die sich am Leseprojekt beteiligt haben, in ihre Bücherei zu einem Lesefest eingeladen.

„Ich bin eine Leseratte 2019“ in der Bibliothek Buseck

2019 nehmen 31 Büchereien in Hessen und Thüringen an dem Projekt teil. Darunter ist die Öffentliche Bibliothek Buseck, in der das Projekt am 12. Juni 2019 startet. Ilona Roth vom Vorstand der Sparkasse Gießen überreichte gemeinsam mit Dirk Haas, dem Bürgermeister der Gemeinde Buseck die diesjährigen Bücher an etliche "Leseratten".


„Ich bin eine Leseratte 2019“ - Buchauswahl

Für den diesjährigen Projektlauf von "Ich bin eine Leseratte" wurden folgende zielgruppengerechten Bücher ausgewählt: 

Die Heubodenbande: Ermittler mit Scha(r)fsinn 
Ann-Katrin Heger, Dominik Rupp

 

Ferkel Pigsel hat einen Fremden auf dem Hof gesichtet – er soll sehr unheimlich und grau sein. Das klingt ganz nach einem Wolf, kombiniert Wolle clever. Oje, aber Wölfe mag das Schaf gar nicht! Doch Huhn Hilde wackelt nicht lange mit den Flügeln. Gemeinsam entwickeln sie einen gewitzten Plan. Jetzt muss er nur noch funktionieren …
(© Loewe Verlag)

Mattis und die Sache mit den Schulklos 
Silke Schlichtmann

 

Eine neue Reihe über den erfinderischen Mattis, dem trotz bester Absichten immer wieder Lehrerbriefe über sein angebliches Fehlverhalten ins Haus flattern. Dabei hat Mattis richtig gute Ideen: Zum Beispiel hilft er seinen Mitschülern stillzusitzen, indem er sie mit Sekundenkleber an Tischen und Stühlen festklebt! Blöd ist nur, dass der Lehrer das nicht kapiert und mal wieder einen Brief an seine Eltern schreibt. Mattis muss das zu Hause unbedingt richtigstellen – aber das tut er garantiert auf die originellste Weise! Ein urkomischer Lesespaß für Schulanfänger.
(© Carl Hanser Verlag)

Wie Tiere denken und fühlen
Karsten Brensing

 

Wusstest Du, dass Ameisen sich im Spiegel erkennen können und Delfine sich gegenseitig beim Namen rufen? Dass Ratten gerne gemeinsam lachen und Orcas echte Muttersöhnchen sind, die noch mit 30 Jahren zu Hause wohnen? Von Bienen über Erdmännchen bis hin zu Affen und Elefanten zeigt Karsten Brensing anhand vieler Beispiele, dass Tiere ganz ähnlich denken und fühlen wie wir Menschen. Wer hätte gedacht, dass Geschichten von sprechenden und denkenden Tieren der Realität doch so nahe sind?
(© Loewe Verlag)

Kannawoniwasein - Manchmal muss man einfach verduften 
Martin Muser

 

Kannawoniwasein! Da fährt Finn zum ersten Mal alleine mit dem Zug nach Berlin – und wird prompt beklaut. Zu allem Übel schmeißt ihn dann noch der Schaffner raus, mitten im Nirgendwo. Aber so lernt Finn Jola kennen, die immer einen flotten Spruch draufhat und weiß, wie man auf eigene Faust in die »Tzitti« kommt. Eine abenteuerliche Reise durch die Walachei beginnt, auf der die beiden einen Traktor kapern, im Wald übernachten, einem echten Wolf begegnen, Finns Rucksack zurückerobern – und richtig dicke Freunde werden. So spannend wie »Emil und die Detektive« und so cool wie »Tschick«.
(© Carlsen Verlag)

Onkel Stan und Dan und das ungeheuerlich ungewöhnliche Abenteuer 
A.L.Kennedy

 

Dan Dachs liebt seinen besten Freund Onkel Stan. Obwohl der sehr ungewöhnlich ist. Dr. P'Krall hingegen hasst Onkel Stan, weil der ungewöhnlich ist – ungeheuerlich ungewöhnlich, um genau zu sein! Und unerträglich fröhlich dazu! Es sieht so aus, als würde Dan einen wirklich guten Plan brauchen, oder sein bester Freund verschwindet für immer im Institut für Hochsicherheit und Heilung von Ungewöhnlichkeit. Alles, was Dan an Hilfe hat, sind vier zerstrittene Lamas, ein Piratenjunge und ein unsichtbares Mädchen. Aber auch Stan hat seinen Plan. Nach vielen Anstrengungen und Wendungen fügen sich die beiden Pläne am Ende zusammen.
(© OF Kinderbuch)

Über die Berge und über das Meer
Dirk Reinhardt

Jedes Jahr im Frühling kommen die Nomaden auf dem Weg zu ihrem Sommerlager in den afghanischen Bergen in Sorayas Dorf vorbei. Mit ihnen kommt Tarek, der so wunderbare Geschichten zu erzählen weiß. Doch dieses Jahr wartet Soraya vergeblich auf ihn. Als siebte Tochter ist sie einem alten Brauch zufolge als Junge aufgewachsen, konnte sich frei bewegen und zur Schule gehen. Mit vierzehn Jahren hat sie jedoch das Alter erreicht, wo sie schon längst wieder als Mädchen leben sollte, in der Stille des Hauses. Die Taliban drängen unmissverständlich darauf. Auch Tarek haben sie bedroht. Sie erwarten, dass der erfahrene Spurenleser für sie arbeitet. Tarek und Soraya sehen keinen anderen Ausweg: Unabhängig voneinander machen sie sich auf in die Fremde. In den Bergen treffen sie unverhofft aufeinander. Ein atmosphärischer Roman von Abschied und Aufbruch, poetisch und packend zugleich.
(© Gerstenberg Verlag)

Bildnachweis:
© iStockphoto, vm (Junge im Schneidersitz beim Lesen)
© iStockphoto, Lisa5201 (Lesendes Mädchen vor Bücherregal)
© Hessische Leseförderung (Logo Leseratte)

Engagements der Sparkassen-Finanzgruppe

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